< Mai 2013 >
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31    
pinta
ketz

Kunst! vor der Haustür

Wer sind wir – Wer seid ihr?

„Kunst! vor der Haustür“ in Hachenburg 

30. Mai – 02. Juni 2013

Ob mit Performances, Fotokunst oder Malerei – während der 4. Ausgabe von „Kunst! vor der Haustür“ vom 30. Mai bis 02. Juni dreht sich alles um die Frage „Wer sind wir – Wer seid ihr?“. Vier Tage lang suchen elf internationale Künstler im  historischen Stadtkern die Begegnung und den Dialog mit den Bürgern und den Besuchern. Sie hören zu, beobachten und suchen das Gespräch, um sich dem Thema künstlerisch zu nähern und herauszufinden was kulturelle Identität ausmacht und was eine Gemeinschaft zusammenhält. Dabei entstehen einzigartige Werke und Aktionen, die einen völlig neuen Blick auf die Stadt und ihre Bewohner erlauben.

Doris Weinberger "Kiosk"

Ob Getränke, Zigaretten, etwas zu Essen oder Zeitschriften – ein Kiosk ist ein Ort, an dem materiell
Bedürfnisse schnell befriedigt werden können. Doch bei der von Doris Weinberger bereitgestellten Produktpalette verschiebt sich der Bedarfsschwerpunkt: statt Konsumgüter werden hier kleine Geschichten und Aussagen zu zwei lebensbegleitenden Fragen gesammelt und angeboten. Das Produkt aus dem Sortiment der Künstlerin steht für einen geringen materiellen und einen großen immateriellen Wert: In einem alltäglichen Gegenstand sind einzigartige Erinnerungen, Zukunftsphantasien oder Ängste der Menschen verarbeitet.

Die Kunden können die Artikel jedoch nicht käuflich erwerben, sondern gegen Beantwortung der zwei lebenswichtigen Fragen eintauschen. Auf diese Weise wird das Angebot des Kiosks ständig erweitert und ausgewechselt.

Doris Weinberger gelingt es, alltägliche Aspekte mit Fragen an die kulturelle Gesellschaft zu vereinen. Soll Kunst utopisch sein oder pragmatisch? Und: Muss man nicht ideelle und materielle Werte gleichsetzen? Nach den Hachenburger Kunsttagen wird die Künstlerin ihr Projekt deutschlandweit an verschiedenen Orten fortsetzen.

Vita
Lebt und arbeitet in Bremen
• 2004 Studium der Freien Kunst an der Hochschule für
Künste Bremen
• 2011-2013 Lehrauftrag an der Hochschule für Künste
Bremen
• 2012 GEDOK Projektförderung
• 2013 Projektförderung Senator für Kultur Bremen

Mehtap Baydu „5695 Osman“

Zu Beginn der sechziger Jahre, mitten in der Phase des Wirtschaftswunders, schloss die Bundesrepublik Deutschland mit der Türkei ein Anwerbeabkommen ab, um den steigenden Bedarf an Arbeitskräften der deutschen Wirtschaft zu decken. Der von Mehtap Baydu erschaffene Charakter „Osman“ stellt eine stereotype Analogie zu den Gastarbeitern dar, die daraufhin zu tausenden ihre Heimat verließen, um durch das verdiente Geld ihren Familie in der Türkei zu bescheidenem Wohlstand zu verhelfen. Osman lebt in einem von
Arbeits- und Schlafplatz begrenzten Umfeld und versucht während der Kunsttage ein Bürger Hachenburgs zu werden. Er geht in der Stadt spazieren, versucht Kontakte zu knüpfen und bewohnt ein kleines Zimmer,
in dem er sich spärlich eingerichtet hat und das von den Besuchern besichtigt werden kann.
Baydu spiegelt mit ihrem interaktiven Projekt die sozialen Strukturen unserer multikulturellen Gesellschaft wider und hinterfragt somit die Ursprünge der heutigen Integrationsdebatte.

Vita
Geboren 1972 in der Türkei
Lebt und arbeitet in Kassel
• 1996 Studium der Universität der Schönen Künste
Hacettepe in Ankara
• 2005 Studium an der Kunsthochschule Kassel
• 2011 Meisterschülerin bei Prof. Dorothee von
Windheim, Kunsthochschule Kassel
• Diverse Ausstellungen in Deutschland und der Türkei

Peti Wiskemann „Hachenburger Zeichnungsspaziergang“

Das Neue und Unbekannte ist reizvoll! Es erzeugt spontan Bilder, Ideen und Einfälle, die, gepaart mit künstlerischer
Erfahrung, zu neuen Ufern aufbrechen lassen. Um diese zu erkunden, zieht der Schweizer Künstler Peti Wiskemann täglich mit seinem Zeichenblock durch Hachenburg und nimmt als lebendige Skulptur zeichnerisch
auf, was um ihn herum geschieht. Gleichzeitig schreibt er seine Gedanken auf, fängt Wort und Gesprächsfetzen ein und lässt so sein persönliches Hachenburger Tagebuch entstehen.
Am Ende jedes Tages fasst er seine entstandenen Arbeiten zu einer facettenreichen Wandarbeit zusammen, die im Löwensaal zu sehen ist.

Vita
Geboren 1969 in Männedorf, Schweiz
Lebt und arbeitet in Zürich, Schweiz
• 1987 Vorkurs der Schule für Gestaltung Zürich,
danach 4 Jahre Grafikerlehre
• 1992/2009 Arbeitsaufenthalt in den USA, San Francisco
• ab 1994 diverse Kunstaktionen, Einzel- und
Gruppenausstellungen
• 1995-2000 Mitglied der Künstlergruppe Motorsänger Gmbh
• seit 1996 gemeinsame Kunstaktionen, Projekte, Aktionen
und Ausstellungen mit der Künstlerin Christine Bänninger
• von 2000 – 2012 Lehrauftrag an der Hochschule für
Gestaltung und Kunst Luzern, Schweiz
• 2001 Gastsemester an der Kunsthochschule Kassel bei
Prof. Dorothee von Windheim
• ab 2001 ausgedehnte Zeichnungsreisen durch Kassel,
Zürich, Krakau, Berlin, San Francisco

Tine Voecks „Vermischtes“

Unter diesem Titel realisiert Tine Voecks zwei Aktionen, die sich im Spannungsfeld von Privatheit, Alltag und Öffentlichkeit bewegen. Beide Arbeiten entstehen im Austausch und unter Mitwirkung der Menschen vor Ort.
Bereits im April fragte Voecks die Hachenburger: „Darf ich aus Ihrem Fenster schauen?“ und fotografierte, ermöglicht durch zahlreiche Einladungen in Hachenburger Häuser und Wohnungen, den jeweiligen Blick
von innen nach außen. Eine Auswahl der Motive wird in Form einer Postkartenreihe zur Kunstwoche erscheinen
und verschiedene Blickwinkel auf die Stadt zeigen. Während der Kunsttage findet die Performance „Fließtext“ statt: Die Künstlerin sitzt täglich mit einer Schreibmaschine auf dem Alten Markt und wird übergangslos,
ohne Satzzeichen und Nennung der „Quelle“ das tippen, was Sie ihr ins Ohr flüstern. So kann ein zugleich anonymer wie auch sehr persönlicher Hachenburger Fließtext entstehen, der in Auszügen veröffentlicht
wird. Gibt es etwas, das Sie schon immer einmal mitteilen wollten? – Die Künstlerin freut sich über Ihr Mitwirken.

Vita
Geb. 1981 in Dachau
Lebt und arbeitet in Karlsruhe
• 2003-2009 Studium Kulturwissenschaften und ästhetische
Praxis, Universität Hildesheim, Diplom 2009
• Seit 2009 Studium freie Kunst an der der Staatlichen
Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, Ortserkundungen
und Arbeiten im Bereich Performance, Zeichnung,
Fotografie, Video
• 2010 Über Kreide treten, Performance mit Nina Ornowski,
Kunstverein Celle
• 2011 Neighbourhood, Artist in Residence, Research Projekt
im Bereich Performance, London
• 2012 Ausstellung im Rahmen der Verleihung des
1. Kunstpreises der ev. Landeskirche, Bad Urach

Klebebande „Tape is the new paint“

Graffiti war gestern – Tapen ist heute! Ob in Moskau, Istanbul, Amsterdam oder jetzt bei Kunst! Vor der Haustür in Hachenburg – die aus Bodo, NkoBu und BeezeBo bestehende Klebebande hat bereits international für Furore gesorgt. Die drei Berliner verwenden für ihre großflächigen Installationen keine Farben, sondern ausschließlich Klebebänder aller Art. Dabei lassen sie sich von Hachenburg und den Besuchern inspirieren und versuchen Elemente der Umgebung aufzugreifen und neu zu interpretieren. Durch die Bearbeitung von Form und Linien und der Kombination von vorher ausgearbeiteten Motiven, teilweise abstrakt und teilweise figurativ, werden so unterschiedliche Stile mit den Hachenburger Einflüssen kombiniert.

Referenzen
• Sony Playstation
• Nokia
• Mercedes Benz
• Welthungerhilfe
• Territory Theater Festival (Moskau)
• Minimüzikhol Club (Istandbul)
• Katerholzig
• Shoeless Party (Amsterdam)
• Berlin Festival 2011
• Stroke Art Fair 2012
• Bar25
• Karneval der Kulturen

Ünsal Icöz „Hachenburger Talente“

Wussten Sie, dass Hachenburg im Mittelalter eine pulsierende Wirtschaftsmetropole war, die sogar eine eigene Währung hatte? Von 1345 bis 1408 wurde in der Stadt der „Hachenburger Gulden“ geprägt, der im gesamten Gebiet der Grafschaft Sayn als Zahlmittel galt. Auch heute ist Hachenburg eng mit dem Finanzwesen verbunden, da seit 1976 angehende Bänker in der Fachhochschule der Deutschen Bundesbank im Hachenburger Schloss ausgebildet werden.
In Anlehnung an die historische Geldwirtschaft Hachenburgs fertigt der türkische Künstler Ünsal Icöz die Kunstwährung „Hachenburger Talent“ an. Das Papier seiner übergroßen Geldscheine stellt er dabei selbst her, indem er es von Hand schöpft und sogar Wasserzeichen einbringt. Die so entstandenen Scheine bedruckt er schließlich nach dem Jahrhunderte alten Verfahren der Radierung, mit von ihm gestalteten Kupferplatten.

Vita
Geboren 1970 in Ankara, Türkei
• 1996 Studium an der Universität der Schönen Künste
Hacettepe in Ankara
• Seit 2005 Studium an der Kunsthochschule Kassel,
bei Prof. Urs Lüthi
• 2011 Klasse I-Robert Völkner Preis
• 2011 Documenta Kassel
• Ausstellungen in der Türkei und Deutschland

Rita De Nigris „Hachenburger – Existenzbeweise“

Ob zerbrochene Vasen, Geschirr, Werkzeuge oder Ruinen – die steinernen Überreste untergegangener Zivilisationen tragen eine jeweils sehr individuelle Geschichte in sich, denn teilweise wurden sie vor tausenden Jahren von Personen geschaffen, deren Existenz sie uns noch heute bezeugen.
Rita De Nigris Arbeit ist inspiriert von dem Aspekt des die Zeit überdauernden Existenzbeweises. Hierfür hat sie die Hachenburger bereits im Vorfeld von "Kunst! vor der Haustür" darum gebeten, für sie Innenhandabdrücke aus rotem Ton zu formen. Anschließend verwandelte die Künstlerin die weichen Zeugnisse des Seins durch Erhitzen in harte Kunststeine, die sie in Beton eingegossen hat. Durch Abschleifen und Polieren der Betonoberfläche, traten anschließend die „Hachenburger – Existenzbeweise“ wieder an die Oberfläche.
Die so entstandene Betonskulptur ist ein Zeugnis des Hachenburger Lebens und der Vielfältigkeit und ist in der Grünfläche des Lesegartens eingelassen.
De Nigris dokumentierte die Entstehung der Skulptur in einem Videotagebuch, das im Löwensaal des Vogtshofes zu sehen ist.

Vita
Geboren 1964 in Italien
Lebt und arbeitet in Höhr-Grenzhausen
• 1985 Studium am I.S.A. Ceramica in Faenza, Italien
• Seit 1990 freischaffende Keramikerin
• Seit 2003 Lehrtätigkeit an der Staatlichen
Fachschule für Keramik in Höhr-Grenzhausen
• 2004 Bronzemedallie EuCeCo, Europäischer Kunst-
Keramikwettbewerb Athen, Griechenland
•  Studium „Bildende Kunst“,  Kunsthochschule Kassel, bei Prof. Dorothee von Windheim
• Weitere Auszeichnungen und Ausstellungen im
In- und Ausland

Levent Kunt „EXTINKTION“

Inwieweit ist es uns Menschen in den Dörfern und Städten bewusst, dass viele Tierarten in unserer Umgebung ausgestorben sind? Wissen wir noch welche Laute sie von sich gegeben haben? Bedeutet uns dieser Verlust etwas? Würden wir es bemerken, wenn der Laut eines ausgestorbenen Tieres plötzlich wieder zu hören ist?


Levent Kunt sucht nach Antworten und nimmt die Innenstadt Hachenburgs als Ausgangspunkt für seine künstlerische Untersuchung. Er lässt Situationen entstehen, die Veränderungen der urbanen Struktur und
ihrer Wahrnehmung einleiten können. Viele seiner Arbeiten beziehen Passanten ein und verhandeln die sozialen Prozesse im Kontext des modernen Lebens und seiner gesellschaftspolitischen Ordnung.

Vita
Geboren 1978 in Ankara, Türkei
Lebt und arbeitet in Frankfurt am Main
• 1998 Studium an der Universität der Schönen Künste
Hacettepe in Ankara
• 1999 Studium an der Akademie für Bildende Künste in Mainz
• 2003 Studium an der Kunstakademie in Wien
• 2009 Stipendium Cité Internationale des Arts in Paris
• 2012 Artist in Resident, CEAAC in Straßburg
• 2012 Stiftung Künstlerdorf Schöppingen
• Diverse Ausstellungen im In- und Ausland

Christine Bänninger „Zeitblätter“

Kann man verschiedene Orte, Zeiten und Eindrücke zusammenbringen und in Beziehung setzen? Und wie unterschiedlich beeinflusst der Ort die Entstehung von Kunst?

Während "Kunst! Vor der Haustür" wird die Malerin und Performerin Christine Bänninger auf Blättern der Hachenburger Tageszeitung arbeiten und versuchen, ihre Wahrnehmung von der Stadt und des Moments in Farbe und Form auszudrücken. Ihre Arbeiten umfassen nicht nur Bilder, sondern auch kleine Aktionen und Überraschungen, die von ihr spontan und von Tag zu Tag umgesetzt werden. Die entstandenen Bilder stellt
die Künstlerin in einer Ausstellung denen gegenüber, die sie bereits im Frühling in ihrer Heimatstadt Zürich auf Seiten der Züricher Tageszeitung gemalt hat und fügt auf diese Weise verschiedene Zeiten, Orte und deren Wirkung zusammen.

Vita
Geboren 1959 in Oberrembach, Schweiz
Lebt und arbeitet in Zürich
• 1991 Studium der Gestaltungsschule Material und Form in
Luzern
• 2001 Gastsemester an der Kunsthochschule Kassel bei
Prof. Dorothee von Windheim
• 2009 mit Peti Wiskemann gemeinsamer Arbeitsaufenthalt
in San Francisco
• Seit 2011 betreibt und kuratiert für den Künstler- Berufsverband
visarte Zürich Ausstellungen und Performanceanlässe
• Seit 2012 unterrichtet sie zusammen mit Peti Wiskemann an
der Kunsthochschule Offenburg

Mathias Lyssy "Hachenburger"

Im Zentrum der Arbeiten des Frankfurter Foto-Künstlers Mathias Lyssy steht der öffentliche Mensch in Hachenburg. Nach intensiver Recherche, bei der er unter anderem von der Hachenburger Geschichtswerkstatt unterstützt wurde, bearbeitete er ausgewählte Portraits herausragender Personen der Hachenburger Stadtgeschichte und des öffentlichen Lebens der Gegenwart. Mal abstrakt, mal detailliert oder extrem abstrahiert – durch Montage, Verfremdung und dem Einsatz von Farbfiltern entstanden so einzigartige Portaits voller Ironie, die einen völlig neuen Blick auf die vertrauten Gesichter erlauben. Zu sehen sind die Werke im Casino des Vogtshofes.

Vita
Geboren 1959 in Göttingen
Lebt und arbeitet in Frankfurt am Mai
• 2000 LOVE CRY MACHINE, EXPO 2000
• Einzel- und Gruppenausstellungen u. a. in Hamburg,
Frankfurt a. M., München, Köln

Ulla Warchol „Found-Footage – Aus dem Stehgreif“

Speisekarten, vergilbte Dokumente, alte Bücher, Bierdeckel, zerrissene Urkunden, verblasste Karten, einfache Skizzen, bunte Flyer, persönliche Briefe.... der Fundus aus dem die Amerikanerin Ulla Warchol für ihre Kunst schöpfen kann, ist unermesslich. Alle gedruckten Materialien in oder über Hachenburg geben Aufschluss über die hier lebenden Menschen. In einem spontanen Prozess gestaltet die Künstlerin ein Buch als Skulptur – ein Objekt, das facettenreich von Schicksalen, den Banalitäten des Alltags und der Geschichte der Stadt erzählt.


Wenn Sie der Künstlerin Material für ihre Arbeit zur Verfügen stellen möchten, bringen Sie es einfach zu ihr und schauen Sie zu, wie sie es in ihrer Skulptur verarbeitet.

Vita
Geboren 1965 in San Francisco USA
Lebt und arbeitet in New York, USA
• 1989 Studium an der Irwin S Chainin School of Architecture
• 1993 Teilhaberin an Paul Warchol Photogrphy
• 1997 Parterin bei Weiz + Warchol: Architecture, interiors,
urban planning
• 2008 Besitzerin und Designerin von Fold over Press
LLC

Markt der Möglichkeiten

Sind Sie kreativ? Dann kommen Sie auf den „Markt der Möglichkeiten“


Während der Kunsttage möchten wir den Alten Markt in einen von unterschiedlichsten Künstlern belebten  „Markt der Möglichkeiten“ verwandeln, auf dem jeder die Gelegenheit erhält, seine Kreativität zu zeigen und in Dialog mit den Besuchern zu treten. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie Lust und Interesse haben, daran teilzunehmen.

Die diesjährigen Kunsttage basieren auf dem Gedanken einer Begegnung von Künstlern mit den Bürgern von Hachenburg und dem Stadtgefüge. Im Mittelpunkt der inhaltlichen Auseinandersetzung der Werke steht dabei die Frage, was Hachenburg und seine Bewohner ausmacht.

Da wir uns wünschen, dass nicht nur die Kunstwerke, sondern auch der Prozess des Erschaffens für die Besucher erlebbar wird, soll auf dem „Markt der Möglichkeiten“ das aktive und für das Publikum sichtbare Arbeiten an einem Projekt im Vordergrund stehen. Von Malerei und Bildhauerei über Schriftstellerei bis hin zu Installations- und Performancekunst oder Musik -  Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, denn alle Kunstformen sind möglich und herzlich willkommen.

Die Teilnahme an den Kunsttagen ist ganz einfach! Rufen Sie uns unter 02662/958337 an oder mailen Sie an j.leins@hachenburger-kulturzeit.de, um sich anzumelden und uns Ihre Ideen vorzustellen. Oder kommen Sie auf den Alten Markt, suchen Sie sich eine freie Fläche und beginnen Sie mit Ihrer Arbeit. Sollten Sie Fragen dazu haben oder Hilfe benötigen, stehen wir Ihnen gerne zur Seite.

 

Die Künstler arbeiten von

Do          12 – 18 Uhr

Fr + Sa  10 – 18 Uhr

So           11 – 16.30 Uhr

Tägl. Mittagspause von 13 – 14 Uhr     

 

Finissage am Sonntag ab 17 Uhr

Schülerausstellung in der Färberstraße und in der Stadthalle

Auch die neue Künstlergeneration steht bereits in den Startlöchern und fragt sich „Wer sind wir – Wer seid Ihr?“. Ob außergewöhnliche Fotoprojekte, beeindruckende Skulpturen oder moderne Malerei – die Kunstwerke der SchülerInnen des Gymnasiums Marienstatt, des KAG Westerburg, der Grundschule am Schloss Hachenburg, der Grundschule Altstadt, u. v. a. lassen erahnen, wie reich Hachenburg an kreativem Nachwuchs ist.

"Picknick! vor der Haustür"

Am Samstagabend, ab 19 Uhr laden wir Sie herzlich zu einem „Picknick! vor der Haustür“ im Lesegarten des Vogtshofes (bei schlechtem Wetter  im Löwensaal) ein. Treffen Sie Künstler, Unterstützer und Organisatoren - kommen Sie ins Gespräch, erfahren Sie mehr über die Entstehung von „Kunst! vor der Haustür“ und genießen Sie in familiärer Atmosphäre ein kostenlos Glas Wein unseres Sponsors Barefoot Wine. Wie bei jedem Picknick üblich, freuen wir uns, wenn Sie Lust haben, einen kleinen Snack mitzubringen.

Neue Galerie Café

Täglich um 17.30 Uhr Führungen durch die laufende Ausstellung 'Renate von Charlottenburg' mit großem Grafikverkauf.

Finissage

Sonntag, 2. Juni

Mit einem Dia-Rückblick von Matthias Ketz.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen! Lassen Sie die schönsten Augenblicke von „Kunst! vor der Haustür“ bei einem Glas Wein Revue passieren und sprechen Sie mit den Künstlern, den Organisatoren und den Unterstützern.

mit freundlicher Unterstützung des

ein Kultursponsoring der

und der